Monique Sturny wird Partnerin von Walder Wyss

Dr. Monique Sturny ist seit Anfang 2021 Partnerin bei Walder Wyss. Sie berät Unternehmen zu sämtlichen Fragen des Kartellrechts, betreut Zusammenschlussvorhaben und vertritt Unternehmen in Verfahren vor Wettbewerbsbehörden und Gerichten. Dr. Monique Sturny verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau von Vertriebssystemen und bei der Verhandlung komplexer Kooperationsverträge. Sie betreut bei Walder Wyss Unternehmen aus einem breiten Spektrum von Sektoren, wobei sie über vertiefte Kenntnisse in den Bereichen Gesundheitswesen, Datennutzung und Digitalwirtschaft verfügt. Sie hält regelmässig Vorträge und publiziert in ihren Fachgebieten.

Dr. Monique Sturny studierte an der Universität Freiburg i.Ue. (lic. iur., 2002, mit den Zusätzen «Europarecht» und «licence bilingue») und an der London School of Economics and Political Science (LL.M. in International Business Law, 2007). Sie verfasste zudem eine Dissertation an der Universität Bern zum Einfluss des EU-Rechts auf die Entwicklung des schweizerischen Kartellrechts (Dr. iur., summa cum laude, 2013). Vor Aufnahme ihrer Tätigkeit bei Walder Wyss war Dr. Monique Sturny während mehreren Jahren als Rechtsanwältin beim CMS von Erlach Poncet Ltd. in Zürich tätig. Ihre Substitutenzheit absolvierte sie bei Homburger.

Dr. Monique Sturny wurde im Jahr 2018, 2019 und 2020 von Who’s Who Legal als Future Leader ausgezeichnet. Sie wird als «‘highly recommended’ by peers and clients alike who highlight her ‘strength in vertical agreements and distribution law’» und als «‘highly experienced’ with a remarkable facility for providing top-tier counsel on Swiss and EU law» bezeichnet. Im Jahr 2020 wurde sie für die kommenden drei Jahre als Non-Governmental Advisor der Schweizerischen Wettbewerbskommission für das International Competition Network ernannt.

Dr. Monique Sturny arbeitet in Deutsch, Englisch und Französisch. Sie ist im Anwaltsregister des Kantons Zürich eingetragen.

Disseratition von Dr. Monique Sturny

Dr. Monique Sturny verfasste ihre Dissertation zum Thema «Der Einfluss des EU-Rechts auf das schweizerische Kartellrecht» (ISBN 978-3-7272-2033-3).

Das Werk wird vom Stämpfli Verlag wie folgt beschrieben: Das schweizerische Kartellgesetz hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem rudimentären, äusserst kartellfreundlichen hin zu einem modernen, weitgehend europakompatiblen Erlass entwickelt. Die vorliegende Arbeit zeichnet die Geschichte der kartellrechtlichen Gesetzgebungsprozesse in der Schweiz seit ihren Anfängen bis heute nach und zeigt die enge Verknüpfung mit der europäischen Rechtsentwicklung auf. Dabei wird dargelegt, inwieweit die Entwicklung des schweizerischen Kartellrechts durch das EU-Recht beeinflusst wurde und inwieweit andere Faktoren eine prägende Rolle spielten. Die Autorin analysiert, nach welchen Kriterien Konvergenzen und Divergenzen zum EU-Recht im Rahmen der bisherigen Kartellgesetzesrevisionen angestrebt und umgesetzt wurden. Sie geht zudem der Frage nach, ob das EU-Recht für die schweizerischen Verhältnisse geeignet ist. Abschliessend untersucht die Autorin, ob eine Anlehnung an das EU-Recht aus faktischen Gründen zunehmend notwendig ist, und stellt fest, dass sich das schweizerische Kartellrecht grundsätzlich nach wie vor selbstbestimmt entwickeln kann.

 

 

Kommentare (0)

Wir verwenden Cookies, um unsere Website und Ihr Navigationserlebnis zu verbessern. Wenn Sie Ihren Besuch auf der Website fortsetzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.

Akzeptieren