Die Swiss Automotive Group AG (SAG) ist mit einem Jahresumsatz von 1,1 Milliarden CHF und einem Sortiment von mehr als 900'000 Katalogartikeln einer der grössten europäischen Zulieferer in der unabhängigen Autoersatzteilindustrie. In der Schweiz, Rumänien und Serbien ist sie Marktführerin für Personenwagen- und Nutzfahrzeug-Ersatzteile. Sandro Piffaretti erwirbt nun alle Aktien der SAG, die der bisherige Minderheitsaktionär Olivier Métraux hält. Ein neues Team von erfolgreichen Schweizer Unternehmern beteiligt sich an der SAG mit dem Ziel langfristiger Unterstützung. Sandro Piffaretti bleibt Mehrheitsaktionär. Kellerhals Carrard beriet Sandro Piffaretti und die SAG bei der Transaktion.
Despina Mavromati hält einen Doktortitel in Europarecht von der Universität Fribourg sowie ein Certifcate in Mediation and Conflict Management der Harvard University. Sie war ferner Visiting scholar an der Fletcher School in Boston. An ihrer alma mater war sie ebenfalls als Privatdozentin tätig.
Bär & Karrer unterstützte die derzeitige Verwaltung der südamerikanischen Fussballkonföderation (CONMEBOL) erfolgreich bei der Rückerstattung von mehr als 36 Millionen Franken im Rahmen verschiedener Schweizer Strafverfahren, die im Zusammenhang mit dem ehemaligen Präsidenten der CONMEBOL, Nicolas Leoz, und ihrem ehemaligen Generalsekretär Eduardo Deluca eröffnet worden waren.
Warburg Pincus, ein weltweit führendes Private-Equity-Unternehmen, und andere Aktionäre haben ihre Aktien an die NEC Corporation im Rahmen einer Akquisition verkauft, die Avlaoq mit 2,05 Milliarden CHF bewertet hat. Avaloq ist ein international führendes FinTech-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Bär & Karrer fungierte bei dieser Transaktion als Co-Rechtsberater von Avaloq und als Schweizer Anwalt von Warburg Pincus, einem der verkaufenden Aktionäre.
Dr. Julia Henninger ist Associate bei Bär & Karrer. Diesen Monat stösst sie zum Autorenteam vom digitalen Rechtssprechungs-Kommentar (dRSK) hinzu. Ihr erster Artikel handelt vom Erbrecht (BGer 5A_734/2019 vom 28. Juli 2020). Die äusserst spannende Dissertation von Dr. Julia Henninger "Die Pflichtteilsproblematik bei der Unternehmensnachfolge - am Beispiel der Familienaktiengesellschaft" ist im Schulthess Verlag Zürich erschienen und wurde kürzlich mit dem renommierten Prof. Walther Hug Preis 2020 ausgezeichnet.
Die Schweiz kandidiert für einen Sitz als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Wahl für die Mitgliedschaft in den Jahren 2023 und 2024 findet im Juni 2022 statt. Mit einem virtuellen Anlass in New York, an dem Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ignazio Cassis mit Ansprachen präsent waren, ist die Kandidatur in die Schlussphase eingetreten.
Die Wettbewerbskommission (WEKO) genehmigt den Kauf von Sunrise durch UPC (Liberty Global). Durch diese Übernahme entsteht das zweitgrösste Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz.
Die Universität Zürich zeichnete Dr. Lukas Brugger, juristischer Mitarbeiter von Bär & Karrer, mit dem Issekutz-Preis für seine Dissertation zum Thema "Die gemischte Stiftung – Die Stiftung zur Verfolgung unterschiedlicher Zwecke im Lichte des schweizerischen ZGB und des österreichischen PSG" aus.
Der Bundesrat hat diese Woche Martin Suter zum Vizepräsidenten des Verwaltungsrats der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA ernannt. Er ersetzt in dieser Funktion Marlene Amstad, die per 1. Januar 2021 das Amt der Verwaltungsratspräsidentin von Thomas Bauer übernimmt. Gleichzeitig wählte der Bundesrat Susan Emmenegger, ordentliche Professorin für Privat- und Bankenrecht an der Universität Bern, neu in den Verwaltungsrat. Renate Schwob scheidet Ende 2020 aus dem Gremium aus.
Der Bundesrat hat an der heutigen Sitzung weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Ziel ist, die Zahl der Kontakte unter den Menschen stark zu reduzieren. Discos und Tanzlokale werden geschlossen, Bars und Restaurants haben um 23 Uhr zu schliessen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt. Zudem wird die Maskenpflicht ausgeweitet. Die Massnahmen gelten ab Donnerstag, 29. Oktober, und sind nicht befristet. Ab Montag, 2. November, müssen Hochschulen auf Präsenzunterricht verzichten. Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» entsprechend angepasst. Er hat ausserdem die Regeln für die Reisequarantäne angepasst sowie die Einführung von Schnelltests beschlossen.
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bewilligt eine fünfte Aufsichtsorganisation und erteilt einer dritten Registrierungsstelle die Zulassung. Damit sind keine weiteren Gesuche hängig. Die Phase des Aufbaus der institutionellen Voraussetzungen für die Umsetzung des Finanzinstitutsgesetzes (FINIG) und des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) ist somit fristgerecht abgeschlossen.



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