Koordinierte interkantonale Polizeiaktion wegen Verdachts auf Geldwäscherei in Zusammenhang mit Online-Handelsplattformen

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (4.2.2020) in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich eine koordinierte interkantonale Aktion wegen des Verdachts der Geldwäscherei in Millionenhöhe im Zusammenhang mit betrügerischen Online-Handelsplattformen durchgeführt. Dabei wurden in den Kantonen Graubünden, St.Gallen, Tessin, Zug und Zürich insgesamt drei Personen verhaftet. Im Zusammenhang mit der Aktion kam es auch zu Hausdurchsuchungen, zu Beschlagnahmungen von Liegenschaften und Fahrzeugen sowie zur Sperrung von Konten.

Nach entsprechenden Anzeigen im In- und Ausland ergaben sich Hinweise auf Online-Anlagebetrug sowie Geldwäscherei in der Schweiz. Die intensiven Abklärungen durch die Ermittlungsabteilung Wirtschaftskriminalität der Kantonspolizei Zürich, der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Polizei Fedpol führten zu einem im Kanton Zürich wohnhaften Schweizer. Dieser wird dringend verdächtigt, grössere illegal erlangte Geldbeträge von Online-Handelsplattformen für Binäre Optionen und Kryptowährungen über Konten von ihm beherrschter Gesellschaften im In- und Ausland weitergeleitet zu haben, um die kriminelle Herkunft der Gelder zu verschleiern. In einer koordinierten interkantonalen Aktion wurden der Mann sowie zwei Personen aus seinem Umfeld verhaftet. Bei elf durchgeführten Hausdurchsuchungen wurden acht Fahrzeuge der Luxusklasse beschlagnahmt. Zudem wurden Grundbuchsperren bei drei Liegenschaften angeordnet und Konten mit mehreren Millionen Franken gesperrt. Weitere Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich geführt.

Alle drei festgenommenen Personen haben die Schweizer Staatsbürgerschaft.

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