Walder Wyss berät bei Pre-Seed-Runde von Relio

Walder Wyss hat bei der Pre-Seed-Runde von Relio beraten. Die Wirtschaftsanwaltskanzlei aus dem Zürcher Seefeld ist bei Tech-Deals ja oft an vorderster Front dabei. Relio ist ein Startup, das das erste digitale Bankkonto der Schweiz speziell für KMU entwickelt, mit einer Technologieplattform, die es ermöglicht, die Compliance weitgehend zu automatisieren. Es wurde im Dezember 2020 von Lav Odorovic gegründet, der zuvor als Gründer und CEO die deutsche Challenger-Bank Penta aufgebaut hat. “Unser Versprechen ist «compliance without complications»”, bemerkt Lav Odorovic, Gründer und CEO von Relio. Mit dabei bei Relio ist auch der ehemalige Revolu COO Richard Davies.

Lead-Investoren der 0.7 Mio. CHF schweren Pre-Seed-Runde waren SIX FinTech Ventures, der 50 Mio. CHF schwere VC-Arm des Schweizer Finanzmarktinfrastrukturanbieters SIX, und der High-Tech Gründerfonds (HTGF), ein Seed-Investor mit einem Volumen von rund 900 Mio. EUR, verteilt auf drei Fonds und ein internationales Partnernetzwerk, das seit 2005 mehr als 600 Startups unterstützt. Relio plant, die Mittel aus der Investitionsrunde für den Ausbau der technischen Infrastruktur zu verwenden, um bis zur Erteilung der Fintech-Lizenz alles für die Markteinführung vorzubereiten.

Team von Walder Wyss

Walder Wyss agierte als Transaktionsberater mit einem Team unter der gemeinsamen Leitung von Boris Räber (Managing Associate, Corporate/M&A) und Rafael Zemp (Managing Associate, Corporate/M&A) und umfasste zudem Maurus Winzap (Partner, Tax), Timon Nydegger (Associate, Corporate/M&A), Benno Fischer-Siddiqui (Associate, IP/IT) und Yves Hürlimann (Trainee, Corporate/M&A).

Über SIX FinTech Ventures

SIX FinTech Ventures ist der CHF 50 Millionen umfassende VC Arm der Schweizer Finanzplatzinfrastrukturanbieterin SIX, der in globale frühphasige Startups investiert mit dem Ziel die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer und Spanischen Finanzplatzes zu stärken. SIX FinTech Ventures investiert in skalierbare Unternehmen der Seed und Series A Phase, die zu führenden Unternehmen in ihrem Segment wachsen können. Wir sind der Partner für Startups im Bereich Financial Service.

Mitteilung von Relio über die Transaktion

Relio informiert wie folgt über die Transaktion:

Challenger-Banken wie Revolut, Neon und Yapeal konnten hierzulande bereits viele Privatkunden begeistern. Das Startup Relio lanciert demnächst das erste Schweizer Digital-Konto speziell für KMU. Initiant ist Lav Odorovic, der zuvor in Deutschland die Neobank Penta gegründet und als CEO aufgebaut hat.

Relio strebt eine Fintech-Lizenz an und verkündet nun die Pre-Seed Finanzierungsrunde von 0,7 Mio. CHF mit SIX FinTech Ventures und dem High-Tech Gründerfonds. Das Geschäftskonto auf den Kopf gestellt. Wer ein Unternehmen gründet, braucht ein Firmenkonto. Dieses ist eigentlich schnell eingerichtet. Der Prozess kann sich aber über Wochen hinziehen. Denn jede Bank ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen, wer der Neukunde ist, wie das Geschäftsmodell funktioniert und woher die Finanzströme stammen. Bei KMU ist das komplizierter als im Privatkundengeschäft. Firmen mit ausländischen Gründern, regulierte Industrien, oder Holding-Strukturen werfen komplexe Fragen auf bezüglich Compliance. Unternehmen berichten von bis zu 20 Interaktionen mit der Bank, bis das Konto eröffnet ist. Die Compliance-Abteilung ist generell als limitierender Faktor um das Banking aufgestellt.

Relio stellt dieses Modell auf den Kopf und baut sein digitales Geschäftskonto rund um die Compliance als Kernkompetenz. “Unser Versprechen ist «compliance without complications»”, so Lav Odorovic, Gründer und CEO von Relio. Dank dem neuen Ansatz sollen künftig auch komplexe KMU schnell und unbürokratisch ein Konto mit Schweizer IBAN erhalten. Um das Konzept möglichst unabhängig zu realisieren, möchte das Startup eine eigene Fintech-Lizenz der FINMA erlangen. Erste Finanzierung und starke Partner. Für Kenner der Fintech-Szene ist Odorovic kein unbekanntes Gesicht. Der HSG-Alumnus war zuvor Gründer und CEO von Penta, der deutschen Digitalbank für Freelancer, Startups und Kleinbetriebe. Für die Idee hinter Relio konnte er ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Banking, Compliance und Technologie begeistern. Gemeinsam haben die Gründer am F10-Accelerator-Programm der Schweizer Börse teilgenommen.

Relio zählt zu den wenigen Startups, die von der F10 Investment AG für eine Finanzierung ausgewählt wurden. Zusammen mit SIX FinTech Ventures, dem Venture Fund von SIX, und dem deutschen High-Tech Gründerfonds (HTGF), konnte eine Pre-Seed-Runde von 0,7 Mio. CHF abgeschlossen werden.

Prominente Verstärkung bekommt Relio vom ehemaligen Revolut COO, Richard Davies, als Angel-Investor und dem ehemaligen CEO von Contovista, Gian Reto à Porta, als Verwaltungsratspräsident. Die Mittel aus der Investitionsrunde will Relio für den Ausbau der technischen Infrastruktur nutzen, damit bis zur Erteilung der Fintech-Lizenz alles bereit ist für den Marktstart. Derweil sind die Investorengespräche für die kommende Seed-Finanzierung bereits angelaufen.

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