Antrittsvorlesungen zu Blockchain und KI

Bei einem gemeinsamen Vortragsabend hielten die Ass.-Prof. Dr. Markus Schreiber, Ass.-Prof. Dr. Claude Humbel und Prof. Dr. Max Baumgart ihre Antrittsvorlesungen zu aktuellen Rechtsfragen rund um Blockchain und Künstliche Intelligenz. Alle drei gehören dem Zuger Institut für Blockchainforschung (ZIBR) an.

In ihren Kurzreferaten wurden unterschiedliche Herausforderungen neuer Technologien beleuchtet. Ass.-Prof. Dr. Markus Schreiberthematisierte die Vereinbarkeit von Blockchain und Datenschutzrecht, insbesondere Fragen zur Löschung von Daten und zur Verantwortung in dezentralen Netzwerken. Ass.-Prof. Dr. Claude Humbel ging der Frage nach, wer für Handlungen autonomer Blockchain- oder KI-Systeme haftet und zeigte anhand praxisnaher Beispiele die rechtlichen Grenzen heutiger Regelungen auf. Prof. Dr. Max Baumgart widmete sich dem Einsatz von KI im Energiesektor und erklärte, wie intelligente Technologien zur Lösung des Spannungsfelds zwischen Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit beitragen können. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung einer ausgewogenen Regulierung, die Innovation ermöglicht und zugleich die Resilienz stärkt.

Hielten ihre Antrittsvorlesungen zu Blockchain und KI an einem gemeinsamen Vortragsabend: Ass.-Prof. Markus Schreiber, Ass.-Prof. Claude Humbel und Prof. Dr. Max Baumgart (v.l.n.r.). Rechts aussen Prof. Bernhard Rütsche, Prorektor für Universitätsentwicklung.

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