Abschiedsveranstaltung von Prof. Dr. Jörg Schmid

Mit einer feierlichen Veranstaltung verabschiedete die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Luzern Prof. Dr. Jörg Schmid anlässlich seiner Emeritierung und würdigte sein langjähriges Engagement für Wissenschaft und Lehre.

Dekan Prof. Dr. Andreas Eicker eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf Jörg Schmids bedeutende Rolle als einer der Gründungsväter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, die 2001 ihren Studienbetrieb aufnahm. Besonders hervorgehoben wurde sein grosser Einsatz in Nachwuchsförderung. Während vieler Jahre betreute er zahlreiche Dissertationen und Habilitationen und prägte damit mehrere Generationen junger Juristinnen und Juristen.

Neben seiner Lehrtätigkeit war Jörg Schmid über zwei Jahrzehnte Herausgeber der Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft. Nach neun Jahren als Professor an der Universität Freiburg, wirkte er anschliessend während 25 Jahren als Ordinarius für Privatrecht und Privatrechtsvergleichung an der Universität Luzern. Insgesamt blickt er auf 68 Semester als Hochschullehrer zurück.

Prodekanin Prof. Dr. Karin Müller würdigte anschliessend das umfangreiche wissenschaftliche Werk von Jörg Schmid. Seine Lehrbücher zum ZGB und OR begleiteten zahlreiche Studierende an Schweizer Universitäten durch ihr Studium. Auch seine Publikationen in verschiedenen Bereichen des Schweizer Privatrechts, darunter Personen-, Sachen-, Obligationen- und Notariatsrecht, fanden grosse Beachtung und werden regelmässig vom Bundesgericht zitiert.

Für persönliche Einblicke sorgte Prof. em. Dr. Dr. Dr. h.c. Peter Gauch, der anhand persönlicher Zitate aus älteren Briefen auf den gemeinsamen akademischen Weg – mit Jörg Schmid zurückblickte – von der Studienzeit bis zur gemeinsamen Tätigkeit als Professoren an der Universität Freiburg.

Zum Abschluss wurden Jörg Schmid Erinnerungsstücke der Fakultät überreicht, darunter ein Präsent des Hochschulsports, sowie ein Fotobuch. In seinen abschliessenden Worten bedankte sich Schmid für die gemeinsame Zeit und richtete einige Wünsche an die Rechtswissenschaftliche Fakultät.

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