PQ, ein weltweit führender Hersteller von Silikaten, Kieselsäuren und Derivaten mit Hauptsitz in den USA, hat das Spezialsilikatgeschäft der in der Schweiz ansässigen vanBaerle-Gruppe übernommen. vanBaerle ist ein führender Hersteller von hochwertigen Silikaten und beliefert Kunden in über 50 Ländern in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Lenz & Staehelin hat PQ bei dieser Transaktion beraten.
Am 28. Juli 2023 gab Elos Medtech AB (publ), ein führender Entwicklungs- und Produktionspartner für medizinische Geräte, bekannt, dass es eine Vereinbarung zur Übernahme der Klingel Holding GmbH (Klingel) von IK Partners und dem Management getroffen hat. Der Kaufpreis entspricht einem Unternehmenswert von 370 Mio. EUR. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen, der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung und des erfolgreichen Abschlusses einer Bezugsrechtsemission zur Finanzierung der Akquisition. Die Bezugsrechtsemission wird durch die Zeichnungs- und Garantieverpflichtung von TA Associates über EM Intressenter AB, dem Hauptaktionär von ElosMedtech, garantiert. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2023 erwartet. Lenz & Staehelin berät Elos Medtech bei dieser Transaktion.
Um die Präsenz in Europa zu stärken baut die Transatlantic Reinsurance Company (TransRe) ihre Struktur in Europa um. Dazu gehört auch die Verlegung der Schweizer Tochtergesellschaft TransRe Zurich Ltd. Nach Luxemburg mit der Umfirmierung auf TransRe Europe S.A. sowie die Zentralisierung des Managements und der Administration in Luxemburg. Die lokalen Büros in München, Paris, Zürich und Dubai bleiben weiterhin als Zweigniederlassungen der Luxemburger Gesellschaft bestehen. Lenz & Staehelin beriet die TransRe zu allen Fragen des Schweizer Rechts, wozu auch die Befreiung von der Aufsicht durch die FINMA gehörte.
Lenz & Staehelin verteidigte erfolgreich eine Schweizer Bank gegen Geldforderungen eines Bankensoftware- und Outsourcing-Anbieters in Höhe von 90 Millionen CHF plus Zinsen. Der Rechtsstreit ergab sich aus einer M&A-Transaktion bezüglich eines ehemaligen Joint Ventures. Mit Urteil vom 7. Juni 2019 hatte das Handelsgericht Zürich die Klage in vollem Umfang abgewiesen. In einem kürzlich veröffentlichten Entscheid vom 21. Februar 2020 (BGer 4A_357/2019) wies das Schweizerische Bundesgericht die Beschwerde des Klägers ab, ohne auf die Begründetheit des Falles einzugehen.



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